Interview mit Mara Aranda über die neue CD "Cor de Porc" und die anstehende Deutschlandtournee.
Was bedeutet der Titel eures neuen Albums „Cor de Porc“ (Schweineherz)?
Die Idee zu dem Titel „Cor de Porc“ hatten wir, als wir eine Figur im Säulengang einer romanischen Kirche in Frankreich gesehen haben. Es handelte sich um ein Schwein, das eine Harfe spielte, und wir fühlten uns sofort widergespiegelt in dieser Darstellung, weil wir immer gedacht haben, oder besser gesagt, ich gedacht habe, dass der Mensch, gleich wie er sich auch anstrengt, und studiert, und Stunden um Stunden damit verbringt, sich seinem Ideal der Perfektion anzunähern, egal in welchem Bereich, und in unserem Fall natürlich der Musik, ist er doch nicht mehr als dieses arme Schwein. Ein Tier, das eher gering geschätzt wird, das versucht aus einer Harfe, einem sehr delikaten, feinfühligem und von der Form her schönen Instrument, ein paar Töne zu entlocken. Genauso, wie sich das Schwein fühlt, das einer Harfe Musik zu entlocken versucht, fühle ich mich manchmal, wenn ich innehalte und darüber nachdenke, was ich weiß. Sehr gut trifft dies der bekannte Satz „Ich weiß, daß ich nichts weiß“. Je mehr man weiß, desto mehr merkt man, dass man immer noch sehr wenig versteht, und noch sehr viel vor einem liegt, das man lernen muss.
Könnt ihr uns erklären, was es mit dem Cant D´Estil auf sich hat?
Der Cant D´Estil ist eine Art sich auszudrücken, die aus der populären valencianischen Tradition kommt.
Und wie bei allen Traditionen, weiß man nie genau, woher sie kommen, da sie das Resultat von langen
Entwicklungsprozessen sind. Es sind meistens Formen und Strukturen, die mündlich überliefert
und vom Vater zum Sohn weitergegeben werden, und von unbekannten Leuten und Sängern bereichert
wurden. So ist der Cant D´Estil eine valencianische Tradition und Form, mit der sich ein großer
Teil der valencianischen Bevölkerung ausdrückt. Der Cant D´estil ist eine sehr allgemeine
Bezeichnung für verschiedene Gesangstypen und -rhythmen. Jeder einzelne davon hat seine
eigenen Charakteristiken. Z.B. „U i dotze“ oder „U“ oder „U i dos“ sind drei verschiedenen
Varianten des Cant D´Estil. Jede davon hat seine Eigenheiten, aber gemein haben sie,
wie sie gesungen werden und auch die starken Melismen. Sie haben eigene Harmonien.
Schließlich kann man sagen, dass in Valencia die traditionellste und populärste Art
sich auszudrücken der Cant D´Estil ist.
Welche neuen Instrumente sind auf „Cor de Porc“ zu hören? Gibt es eines,
das maßgeblich den Sound der Platte bestimmt?
Es gibt immer neue Instrumente, mit denen die neuen Stücke
verkleidet werden. Wir haben z.B. die norwegische Langeleik, eines der ältesten Instrumente
der norwegischen Tradition, verwendet. Die „Rabab“ aus Afghanistan, die persische Santur.
Daneben in den Perkussion ist die Tabla, die zwar schon auf dem letzten Album zu hören
war, jetzt aber von einem anderen Bandmitglied gespielt wird. Es gibt auch die Gatam oder
Kanjira. Neue Instrumente der türkischen Instrumentenfamilie Baglamat, die sich aus fünf 4 oder 5 verschiedenen Größen zusammensetzt, wovon jede einzelne ihren eigenen Klang besitzt. Ich denke nicht, dass man davon reden kann, dass ein Instrument den Sound von L´Ham de Foc maßgeblich beeinflusst hat. Jedes einzelne dieser Instrumente schmückt den Sound von nur einem einzelnen Stück, so dass jedes Stück seinen ganz eigenen Klang hat.
Welche neuen Musiker sind zu hören? Wo und wie habt ihr sie kennengelernt?
Es spielt z.B. Osvaldo Jorge aus Panama, der vor allem indische Perkussion spielt, und
von seiner Regierung ein Stipendium für sein Studium in Indien erhielt. Er sieht sehr
indisch aus, und spielt indische Perkussionsinstrumente wie Kanjira, Gatam, Tabla und
alles mit sehr viel Feingefühl und viel Individualität. Man merkt, dass er sein Können
über längere Zeit in Indien erlernt hat. Er wird bei den Konzerten mit dabei sein, und
hat auch bei den Aufnahmen für die CD mitgewirkt. Danach haben wir noch Hristos Barbas, einen Grieche aus Thessaloniki. Er spielt Blasinstrumente wie Ney und Kaval. Ihn lernten wir in Thessaloniki kennen, wo wir selbst ein halbes Jahr lebten und auf einer Schule Unterricht nahmen. Von dort aus reisten wir auch in die Türkei, um uns mit den Formen der türkischen Musik zu beschäftigen, für die sich Efrén sehr interessiert. Und dann ist da noch Juán Manuel Rúbio, der wie ein Spiegelbild von Efrén ist, weil er praktisch die selben Instrumente spielt. Er spielt Drehleier, Salterio, die Baglama. Er spielt aber auch im Gegensatz zu Efrén die Harfe, sowohl bei den Aufnahmen als auch in den Konzerten. Wir lernten ihn über die anderen Gruppen kennen, mit denen Efrén spielt.
Kannst Du zwei Stücke der neuen CD auswählen, und uns etwas über den Inhalt erzählen?
Ich würde gerne zwei Lieder auswählen. Eines davon ist „En cara“, das von einem Artikel einer bekannten spanischen Tageszeitung inspiriert wurde. Er berichtete über die neuen Forschungen über den Moment, in dem der Mensch aufhört zu leben und zu sein, was er war, und in einen neuen Zustand, der uns unbekannt ist, übergeht. Also der Übergang vom Leben zum Tod. In diesen Augenblicken, wo der Mensch also von dem Zustand, in dem er voll funktionsfähig ist, in den Tod übertritt, gibt es einen Zeitabschnitt, den die Wissenschaftler mit ungefähr 5 Minuten bezifferten. Obwohl das Herz schon nicht mehr funktioniert und der Mensch sich nicht mehr bewegen kann, sagten diese Wissenschaftler, dass der Mensch noch nicht komplett tot sei und z.B. noch hören und fühlen kann. Mich hat das sehr beeindruck, weil wir normalerweise davon ausgehen, dass der Mensch in dem Moment, wo sein Herz zu schlagen aufhört, nur noch eine träge Materie ist. Ich habe mir also vorgestellt, wie ein Mensch, der gerade gestorben ist, das Drama, das wegen seines Ablebens um ihn herrscht, noch hört und fühlt. Was ich damit sagen will, ist, dass wir Stärke haben sollten, jemanden der stirbt in Würde und auf eine korrekte Art und Weise zu verabschieden. Das muss sehr hart für jemanden sein, der gerade stirbt, mitzubekommen, wie die Leute um ihn herum weinen und trauern.
Ein anderes Stück ist „L´estimat del corb“, das die Geschichte von einem Mann erzählt,
der sich in die Natur flüchtet, in das Wasser der Flüsse, wo seine Haut im Wasser untertaucht.
Er macht sich einen Umhang und Strümpfe aus den Blättern der Bäume. Es handelt sich also
um jemanden, der von der Zivilisation in die wilde Natur flüchtet. Wenn man weiter im Text
geht, merkt man, dass dieser Mann ein Gefangener ist, und von dem träumt, was er eigentlich
in seinem Leben machen wollte. Im Refrain fordert er von der Gefängniswärterin die Schlüssel. Aber er befindet sich nicht hinter dicken Mauern, auch ist er nicht angekettet. Das ist also nicht der Grund, warum er nicht fliehen kann. Im Refrain heisst es auch, dass er zwischen seidenen Mauern gefangen ist, also etwas sehr zerbrechlichem. Was ich damit sagen will ist, dass diese Gefängnisse, die wir uns selbst bauen, sehr schwierig zu zerschlagen sind. Gefühle von Angst und Beklemmung verhindern, dass wir uns weiterentwickeln und zu anderen Gefühlen kommen, die wir gerne hätten.
Wie erklärt ihr Euch das große Interesse des deutschen Publikums an eurer Musik?
Das Interesse an unserer Musik von seitens des deutschen Publikums könnte vielleicht von der Reichhaltigkeit der iberischen Traditionen kommen. Die Reichhaltigkeit der Gruppe beinhaltet aber nicht nur die Traditionen unserer Heimat. Unsere Instrumente kommen von sehr weit her und stammen daher zu einem großen Teil nicht aus unseren eigenen Traditionen. Wir haben z.B. Instrumente aus dem gesamten mediterranen Raum, und von anderen weiter entfernten Traditionen. Das, haben wir festgestellt, ruft nicht nur großes Interesse unter dem deutschen Publikum hervor, sondern eigentlich fast überall, wo wir auftrteten. So passiert es uns oft, dass Leute nach den Konzerten zu uns an die Bühne kommen, und uns nach bestimmten Instrumenten fragen, wo man diese herbekommen kann, oder um sie einfach aus der Nähe als etwas kurioses, seltenes zu betrachten. Das ist vielleicht der erste Grund dafür, dass die Leute neugierig sind. Und warum ausgerechnet das deutsche Publikum? Das liegt sicherlich auch an der Arbeit von Galileo MC und Daniel Dinkel in Deuschland, der sich dafür einsetzt, dass unsere Musik in Deutschland verbreitet wird. Ohne diese Verbreitung, kann ein Publikum natürlich nicht neugierig werden. Es ist also zuerst mal die Arbeit von einer Gruppen von Leuten notwendig, die den Kontakt zum Publikum und den Medien herstellen, und das war die Arbeit unserer Plattenfirma Galileo MC in Deutschland.
Was erwartet ihr von Eurer bevorstehenden Deutschlandtournee?
Was wir erwarten bezieht sich auf das, was wir erwarten, was entstehen wird. Bei unseren vorangegangenen Konzerten in Deutschland hat uns der enorme Respekt und die Stille, die bei den Konzerten herrschte, sehr überrascht. Und es war die Stille des Zuhörens, also eine aktive Stille, und kein tote Zeit, sondern es herrschte ein enormer Respekt und das Publikum rezipierte voll und ganz, was wir ihnen musikalisch anboten. Wir waren bislang zweimal in Deutschland, und wenn das wieder so passieren wird, ist das für uns Musiker ein großer Lohn. Und mit dem Applaus, den uns das Publikum entgegenbrachte, zeigten sich die Leute ungemein herzlich. Glücklicherweise haben wir so das Bild der kühlen und berechnenden Deutschen, das wir zu Anfang hatten, gründlich widerlegen können. Diese Herzlichkeit und die Dankbarkeit ist für mich etwas sehr schönes und perfektes.
Welches Repertoire werdet ihr in Deutschland spielen?
Hauptsächlich werden wir auf unserer Deutschlandtournee
das Repertoire unserer neuen CD „Cor de Porc“ präsentieren.
Wir haben aber auch ein paar Stücke der ersten beiden Alben
ausgewählt, da ein großer Teil des Publikums uns sicherlich
zum ersten Mal hören wird. Und wir wollen dem Publikum natürlich
eine exakteres Bild von unserer Gruppe geben. Aber hauptsächlich
geht es wie gesagt um die Präsentation von „Cor de Porc“.
Was sind Eure Ziele mit „Cor de Porc“?
In Wirklichkeit gibt es kein wirkliches Ziel. Unser Wunsch ist es, das weiterzumachen, was wir bisher gemacht haben: Spielen und Komponieren.
Was ist der Unterschied von „Cor de Porc“ zu den vorhergegangenen Alben?
Der fundamentale Unterschied ist bedingt durch die natürliche und lebendige Entwicklung,
weil die Musik nicht von unserer normalen Existenz und unserem normalen Lernen im Leben
zu trennen ist. So ist es unvermeidbar, dass man die drei Jahre, die seit dem letzten
Album vergangen sind, in den instrumentalen Passagen hört. Efrén hat sich sehr stark mit
der türkischen und griechischen Musiktradition beschäftigt. Er hat sich vor allem mit der
ganzen Instrumentenfamilie der Baglama beschäftigt und das kann man sehr gut auch in den
Stücken hören. Dann gibt es natürlich auch neue Instrumente, die mit dazugekommen sind,
wie ich schon vorher ausgeführt habe, und die die Stücke neu verkleiden, obwohl der Stil
natürlich der selbe geblieben ist. Vater und Mutter der Musik sind ja dieselben geblieben.
Es gibt immer neue Elemente, die die Musik verzieren, wie in diesem Fall die Langeleik,
Santur, die Baglama, die indische Perkussion, die iranische Tombak. Und dann geben natürlich
die neuen Musiker, die hinzugekommen sind, der Musik eine neue Note, und sind so für die kleinen Details verantwortlich.
Habt ihr neben L´Ham de Foc noch andere Projekte?
Neben unserem Hauptprojekt L´Ham de Foc gibt es natürlich noch andere Projekte, wie zB. ein Projekt, bei dem wir die traditionelle sephardische Musik spielen, also die Musik der Juden, die auf der iberischen Halbinsel lebten und 1492 von den katholischen Königen auf Grund von religiösen Motiven vertrieben wurden. Sie waren von hier und haben auch dieselbe Sprache gesprochen. Sie nahmen alle ihre Lieder, die sie hier gesungen haben, mit, und haben sich vor allem in Nordafrika und in der Balkanregion niedergelassen. Und diese vertriebenen Juden haben ein großes und sehr schönes Repertoire an Liedern hinterlassen, die wir mit unserer Gruppe Aman Aman vor dem Vergessen retten wollen. Und dann gibt es noch ein Trio mit Efrén López, Diego López und Spyros Kaniaris. Es ist ein rein instrumentales Trio. Efrén spielt dabei alle griechischen und türkischen Saiteninstrumente und noch ein paar andere Instrumente. Und der Grieche Spyros spielt die Flamencogitarre. Es ist also eine Art Rollentausch. Das Repertoire umfasst auch Eigenkompositionen und ist hauptsächlich instrumental und sehr mediterran eingefärbt.
L'Ham de Foc präsentiert die neue CD „Cor de Porc“ in 12 deutschen
Städen
Die valencianische Band L'Ham de Foc präsentiert in 12
deutschen Städten vom 19. Februar bis zum 5. März 2005 ihr drittes Album „Cor de
Porc“ (Schweineherz). L'Ham de Foc ist eine einzigartige Gruppe der neueren
Folkmusik-Bewegung. Mediterrane Musik vermischt sich mit orientalischer und
antiker Musik. Instrumente aus allen Epochen und Kulturen der Menschheit
bekommen einen neuen Sinn in der Musik der valencianischen Gruppe. Mit der
magischen Stimme von Mara Aranda und der einzigartigen Kreativität von Efrén
López kreiert die Gruppe eine Musik aus einer anderen Welt, indem sie sich der
charakteristischsten Instrumente und Stilelementen der Musiktraditionen
bedienen, die sie am meisten beeinflußt haben: die allgegenwärtigen Bordunklänge
(Didgeridoo, Trumscheit, Tampura, Drehleier, Dudelsack...), welche die Basis für
die Melodien geben und die Idee der Ewigkeit unterstützen; die ungeraden
Rhythmen, ohne darauf zu achten, woher sie kommen (Balkan, Mittlerer Osten,
Schwarzes Meer...), die der Musik das Unerwartete und Unvorhersehbare geben.
COR DE PORC (Galileo-MC)
Cor de Porc ist die dritte
CD von L'Ham de Foc und die Fortsetzung ihres musikalischen Schaffens nach „U“
(1999) und „Can&ccdil;ó de Dona i Home“ (2002). Der Produktion vorausgegangen ist ein
6-monatiger Aufenthalt von Mara Aranda und Efrén López in Thessaloniki, wo sie
die Musik des Otomanischen Reiches studierten, die auch heute noch in der
Türkei, Griechenland und Armenien auf der Ud gespielt wird.
Cor de Porc enhält 12 Lieder, die sich auf die
valencianische Tradition des Cant d'estil beziehen. Dabei handelt es sich um
eine Tradition, bei der mit von einem Dichter eingeflüsterten Texten über eine
feste Melodiebasis improvisiert wird, und die aufgrund der Melismen stark an den
Flamenco erinnert. Traditionelle Rhythmen der iberischen Halbinsel wie die Jota
und der Einsatz von sowohl archaischen wie auch populärer Perkussion sind die
Grundlage der Musik: mit Löffeln, Töpfen oder einem einfachen Holztisch gibt
Vanesa Muela den Grundrhythmus vor. Für die feinere und ausgefallenere
Perkussion aus der indischen Musik, gespielt auf der Tabla, Kanjira oder der
Ghatam, ist das neue Mitglied der Gruppe Osvaldo Jorge zuständig, der sich mit
der Tomback packende musikalische Dialoge mit dem iranischen Musiker Masur und
Diego López (Mitglied der Band) liefert.
Auch diesmal hat der Multiinstrumentalist Efrén
López wieder zahlreiche neue Instrumente in das Klanguniversum von L'Ham de Foc
aufgenommen. So ist diesmal die Instrumentenfamilie der türkischen Saz, die sich
aus sechs verschiedenen Größen des gleichen Instrumentes zusammengesetzt, in das
Repertoire eingeflossen und hat die Musik maßgeblich beeinflusst.
Als Gastmusiker für Cor de Porc haben sich Mara
und Efrén Leute gesucht, mit denen die beiden bei ihrem Aufenthalt in
Thessaloniki gespielt haben: Hristos Barbas auf der Ney und der Kaval, der
glücklicherweise auch bei den Präsentationskonzerten mit der Gruppe spielt.
Pantelis Paylidis auf der Lyra vom Schwaren Meer und Nikos Tzamis auf der
kretischen Lyra. Mit dem deutschen Ralf Eickmeier auf der Lyra und der Rebec ist
ein weiterer Freund aus ihrer griechischen Zeit vertreten. Aus Spanien sind
ausserdem vertreten: Josep María Ribelles und María Laffitte, eine der
aussergewöhnlichsten Sängerinnen der europäischen mittelalterlichen Musikszene,
die mit ihrer CD „Trobadors“ ein wichtiger Einfluß für L'Ham de Foc war.
Cor de Porc ist das Ergebnis einer langen
musikalischen Meditation. Aus über 40 Stunden Bandmaterial, das zwischen
Valencia und Thessaloniki aufgenommen wurde, hat L'Ham de Foc 12 Stücke
produziert. Wie immer mit einer feinen Auswahl an Instrumenten, Melodien und
Rhythmen, welche ihre Musik einzigartig machen.
Cor de Porc ist die Idee des ewigen Gehens und
Wiederkommens, mit der Mutlosigkeit als Weggefährten und der Imperfektion, die
uns die Natur in die Wiege gelegt hat. Sinnbild hierfür ist für L'Ham de Foc ein
Bild, dass sie in einer Kathedrale fanden, auf dem ein Schwein zu sehen ist,
dass versucht, ein paar Töne aus einer Harfe zu bekommen, und im Gegensatz zum
Ideal der Perfektion steht, das wir immer vor Augen haben. Auch wenn der Mensch
sich noch so anstrengt, und Stunden mit Forschung und Lernen verbringt, ist er
doch nur ein einsames „Schwein“, mit einer endlosen Unzufriedenheit.
„Cor de porc“ Präsentationstournee in Deutschland:
19.02.05 Offenburg 20.02.05 Freiburg,
Jazzhaus 21.02.05 Nürnberg, Tafelhalle 22.02.05 München,
Bayerischer Hof 23.02.05 Mannheim, Alte Feuerwache
24.02.05 Bochum, Bahnhof Langendreher 26.02.05 stuttgart,
Laboratorium 27.02.05 Dresden, Societätstheater
28.02.05 Berlin, Kesselhaus 01.03.05 Halle, Objekt 5
03.03.05 Bremen, Schlachhof 05.03.05 Karlsruhe, Tollhaus
Line-Up der „Cor de Porc“ Tour
2005:
MARA ARANDA: Gesang, Trumscheit,
Tanpura
EFRÉN LÓPEZ: UD, Baglama, Rabab, Santur,
Langeleik, Viola de Roda
CONSTANTINO LÓPEZ: Cittern, Renaissance Laud,
Mandola
JUAN MANUEL RUBIO: Gothische Harfe, Santur, Bratsche,
Baglama, Viola de Roda
EDUARD NAVARRO: Dolzaine, Xirimia, Gaghet, Moraharpa,
Mandoline
HRISTOS BARBAS: Ney, Kaval und Renaissance
Flöten
DIEGO LÓPEZ: Bendir, Riq, Darbuka, Daf, Davul,
Redoblante, Tombak
OSVALDO JORGE: Tabla, Kanjira, Packawj, Bendir und
Gatam
Kontakt:
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